Dienstag, 14. August 2012

Montreal, Kanada, 14.08.2012

Es ist fünf Uhr - ich bin hellwach! Mein Plan, den Jetlag auszutricksen und einfach erst zur gewohnten Zeit schlafen zu gehen, hat nicht geklappt. Ich war um eins und um zwei und um vier wach und habe zur Uhr geschaut. Zu Hause wäre es nun ein Uhr mittags und wie gesagt, ich bin wach. Da ich heute bis neun Uhr abends in einer Vorbesprechung sein werde, macht es mir ein wenig Sorgen, dass ich nicht mehr schlafen kann, so dass ich noch bis 6 Uhr döse und dann bis halb acht lese. Zumindest habe ich so ein morgendliches Foto machen können.
Morgenstimmung
Den Vormittag habe ich noch frei, also gehe ich gegen 9 Uhr aus dem Hotel, mal sehen, wie die Uni aussieht.Vorher mache ich jedoch einen Abstecher in die Marien Kathedrale, da ich von meinem Hotelfenster aus gesehen habe, dass die Türen geöffnet sind. Nach meiner Erfahrung mit der Notre Dame bin ich ein wenig skeptisch, ob ich einfach so hinein gehen darf, doch der Mann an der Tür läd mich freundlich ein. Die Kathedrale ist beindruckend von innen!
Kathedrale Marie Reine du Mont von innen

Der Campus besteht aus schönen alten Gebäuden. Da aktuell vorlesungsfreie Zeit ist, sind jedoch viele der Gebäude hinter Gerüsten und Planen verborgen. Die Bibliothek gefällt mir am besten.
McGill
Nach der zweiten Runde um den Campus entdecke ich auch das Gebäude, in dem ich am nächsten Tag das Treffen haben werde. Jetzt ist es jedoch erstmal Zeit für ein kurzes Frühstück bei „Second Cup“. Es ist ein komisches Gefühl in einem so kleinen Laden zwischen den Hochhäusern zu sitzen.

Unter dem Baum mit der dunkleren Krone habe ich gesessen
Nach meinem Frühstück laufe ich kreuz und quer die Einkaufsstraße und deren Parallelstraßen auf und ab. Der Einkaufsbummel entpuppt sich allerdings eher als ein Kirchenbummel. Ich komme erst zur Christ Church Anglican Kathedrale, dann zur St. James Church United und später noch zur Church of St. James the Apostle. Diese Kirchen sind auch sehr schön, aber bei weitem nicht so beeindruckend wie die Marie-Reine-Du-Monde Kathedrale. Am Ende habe ich nichts gekauft, aber immerhin ein Google-Gebäude gefunden, wenn auch nicht das neue Google Nexus 7 Tablet.


Gegen zwei habe ich Blasen unter den Füßen, kaufe mir einen Tea-to-go (Irgendwie hat sich dieser Trend in Deutschland noch nicht durchgesetzt, aber es ist klasse … so viele Teesorten!), und setze mich dann in den Schatten vor der Uni und mache Pause. Das Wetter ist zwar schön, aber es herrscht auch eine hohe Luftfeuchtigkeit, die einem zu schaffen macht. Es ist auch bald Zeit zum Hotel zu gehen, da das Vorbereitungstreffen näher rückt.

Ach: Strick-Graffiti gibt es auch hier:

Eingehülle Steinfiguren auf einer Bank

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