Mittwoch, 20. Juni 2012

Florence Projekttreffen in San Sebastian - 20.06.2012

Tag zwei beginnt auch grau, mausert sich aber gegen Mittag zu einem sonnigen und fast klaren Tag, was wir jedoch (vorerst) nur in der Mittagspause kurz merken.
Das Verständnis eines kurzen Mittags der Spanier gleicht nicht unbedingt dem meinen, denn es gab bereits gestern und heute je 3 Gänge. Gestern gab es zunächst eine Quiche als Vorspeise, dann Schweinebraten mit Pommes als Hauptgang und als Nachtisch eine Apfeltart mit Puddingfüllung - aus dem Grund konnte ich gestern auch gut auf das Abendessen verzichten. Heute gab es Paella - als Vorspeise! - dann zwei Hamburger-Frikadellen, Pommes und Soße und als Nachtisch so was ähnliches wie Arme Ritter. Puh! Vielleicht lasse ich das Abendessen heute auch wieder aus...

Es ist halb sieben und der Feierabend naht, und prompt fängt es an zu gießen wie aus Eimern. Vom Sonnenschein ist nichts mehr zu sehen.

Die nette Aussicht vom Vortag bei Regen

Am Abend gehen wir in den Hafen, weil die meisten Fisch essen wollen. Es ist immer noch sehr grau und tröpfelt ein bisschen, aber es ist definitv trockener als am Nachmittag.

Hafen von San Sebastian
 An der Spitze des Hafens kehren wir in das "Sebastian" ein und erwischen wahrscheinlich das teuerste Fischrestaurant vor Ort. Ich bin im Nachhinein doch ganz froh, dass ich vom Mittag noch so satt bin, denn bei den Preisen fällt man vom Glauben ab. Salat (Eisberg mit Tomaten und Zwiebeln in Olivenöl ertränkt) 5 Euro, fast kein Fisch unter 20 Euro und nach oben fast offen. Die Niederländer teilen sie je zu zweit einen Steinbutt und mein Gegenüber ist denn Thunfisch für 18 Euro, der immerhin ein bisschen Salat mit einer Olive dabei hat (Foto).

Steinbutt (links) und Thunfisch (rechts)
Die Rechnung lässt anschließend alle die Ohren schlackern. Mit sieben Personen haben wir eine Summe von 251 Euro generiert - der Steinbutt, der für zwei Personen mit 58 Euro angepriesen wurde (zumindest hatten wir das so verstanden) kostet dann doch nicht knapp30 Euro pro Person, sondern eher 40 Euro pro Person, da der rohe Fisch gewogen wurde und der Preis bei 58 Euro pro Kilo lag. Immerhin hatte jede Person zwei Filetstücke für die 40 Euro.

Durch die Küche zu den Toiletten
  Wirklich eigenartig fanden wir, dass man durch die offen Küche zu den Toiletten gehen musste - vorbei an den Pfannen, Töpfen und offenen Lebensmitteln und dem aufgestapelten Fisch.

Hafen bei Nacht
  Zumindest der Abend ist dann recht hübsch anzusehen und wir gehen zu Fuß zum Hotel zurück.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen