Mittwoch, 23. Mai 2012

San Diego, Kalifornien - 3. Tag

Tag Nummer drei startet sehr früh, denn heute geht die Konferenz für Thomas los. Halb sieben geht der Wecker und um kurz vor acht stehen wir bereits an der Bushaltestelle und warten auf den Bus. Da bleibt leider keine Zeit, um groß zu Frühstücken, daher gibt es nur einen Muffin ( Blaubeere für mich und Apple Crumble für Thomas) und einen Kaffee aus dem Mini-mini Mart.

Während Thomas auf der Konferenz ist schreibe ich erstmal Blog von gestern, zunächst ohne Fotos, denn die Kabel für den Fotoapparat sind natürlich mit Thomas in seiner Tasche Richtung Uni unterwegs. Als ich gerade damit fertig bin, klingelt das Telefon und die Rezeption ist dran: Sie hätten Maler im Haus und die müssten auf den Zimmerbalkon, ob das okay wäre. Es ist okay und die Maler hatte ich auch längst bemerkt, da sie nicht nur auf dem Balkon nebenan und direkt über mir auf dem Dach waren (was mich dann doch erschreckt hat), sondern auch schon sehr penetrant vom Flur aus in unser Zimmer geguckt haben. Das hatte allerdings schon was komisches, denn der erste Maler musste bei uns ins Zimmer schauen, dann musste auch der zweite Maler schauen, wo der erste hinguckt, so dass er nicht mitbekommen hat, dass der inzwischen stehengeblieben war, und in ihn rein gelaufen ist. Dabei stand ich voll angezogen einfach nur so da - lag sicher am Sonnenbrand. So was knallrotes sieht man eben selten ;o)

Ich fliehe aber dann doch aus dem Zimmer und packe mich an den Strand, lasse mir die Sonne ein bisschen auf den Rücken scheinen und beobachte das Treiben. Auto um Auto werden Kayaks an den Strand gefahren und von blonden, braun gebrannten kalifornischen Surfer-Boys abgeladen. Kurz danach kommen die Gruppen, die sich artig im Kreis aufstellen und sich von dem Surfer-Boy in der Mitte belehren lassen, wie so eine Kayakfahrt genau funktioniert. Dann werden sie einer nach dem anderen ins Wasser gezogen. Die Zeit vergeht so ruck zuck.

Kayak-Gruppe bei der Einführung 

Am Nachmittag fahren Thomas und ich dann noch mal Richtung San Diego. Eigentlich war das Ziel Point Loma, doch wir bleiben bereits in Shelter Island stecken, wo wir eigentlich nur umsteigen wollten. Dort gehen wir zum Pacific Portal und schauen auf die Skyline von San Diego. Leider fährt nur noch ein Bus runter bis Point Loma und einer wieder hoch nach Shelter Island, so dass wir beschließen Point Loma nicht mehr zu besuchen, da es sich nicht lohnt. Schön sieht man auf den beiden Bildern, wie sehr sich das Wetter ändert.

Pacific Portal, Shelter Island

Auf dem Rückweg bleiben wir noch in Old Town und sehen uns dort die im Reiseführer angepriesene "Fiesta de Reyes" an. Die Fiesta de Reyes soll einem alten mexikanischen Platz nachempfunden sein mit kleinen Läden und einem Restaurant. Wir empfinden den Platz doch eher als sehr auf Touristen ausgelegtes Konsumzentrum und bleiben nicht allzu lang. Auch rund um den Platz befinden sich noch einige auf Touristen ausgelegte Läden und mindestens drei Saloon Restaurants und verschieden Läden im Westernstil.

Pflanzendekoration im Fiesta de Reyes

Gut gefällt uns dagegen der "Heritage Park". Da man hier nichts kaufen kann, ist es schlagartig leerer als in der Nähe der Läden. Der Heritage Park zeigt verschiedene Baustile aus der alten kalifornischen Zeit. Jeder der Häuser hat ein Schild, was das Haus benennt und kurz beschreibt. Leider sind viele Scheiben mit Papier verklebt, und alles wirkt zwar gepflegt aber gleichzeitig auch sehr verlassen.

Heritage Park

Der Tag Endet mit einem Abendessen in La Jolla, da wir das an sich rausgesuchte Restaurant in Old Town nicht finden können, und einem Spaziergang zurück zum Hotel.


Thomas kulinarische Erfahrungen - Tag 3


Nachdem das Frühstück mit einem Muffin sehr knapp ausgefallen ist, entscheiden wir uns am Abend für Burger aus der "Burger Lounge". Den Laden hatten wir bereits am Sonntag gesehen und entschiedenen, dass wir an sich dort Essen müssen. Der Laden wirbt damit, dass alles aus Bio-Lebensmitteln hergestellt wird. Und tatsächlich sind die Burger sehr lecker, frisch, innen noch rosa und sehr saftig. Statt Mayonnaise und Ketchup wird der Burger hier mit Thousand Island Sauce bestrichen.  Dazu gibt es Onion Rings und Pommes.



Als Nachtisch nehmen wir uns kalifornisches Obst mit - wir konnten nicht anders, als wir auf dem Heimweg an der Rocky Mountain Chocolate Factory vorbei kommen. Wir haben beide noch nie solche "Liebesäpfel" gesehen und beschließen, diese testen zu müssen, frei nach dem Motto, wir haben schon ein Mal abgenommen, wir können auch noch mal abnehmen. Der eine ist mit Marshmellows, Karamell, dunkler und weißer Schokolade und der andere mit Erdnussbutter, diversen Nüssen und weißer Schokolade. Den letzten haben wir heute gegessen, den ersten heben wir uns noch auf. Geschmeckt hat er super. Gleichzeitig hat er aber auch echt reingehauen! 
Schaufenster der Rocky Mountain Chocolate Factory

Die Auserwählten

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