Dienstag, 5. Juli 2011

Reportage-Aufträge zum Thema “Kostenlose Apps”

Der letzte Satz Reporteraufträge ist da:



Generell finde ich, dass das Testen von Apps nichts spezifisch mit dem Galaxy zu tun hat, da ich diese auf jedem Android Gerät mit Market-Anbindung testen kann.

Hier dennoch meine persönlichen Einschätzungen zu den einzelnen Apps.

1.) Toggle Switch
Wenn ich nach dem "Toggle Switch Widget Pack" im Market suche, dann erhalte ich nur ein kostenpflichtiges Ergebnis von droid-mania.com. Da die meisten Funktionen auch ohne ein Widget schnell und einfach zugreifbar sind, war mir das Paket das Geld nicht wert. Wenn man sich die Toggle Widgets einzeln sucht, so sind einige frei (*):
  • WiFi Toggle*: WLAN, Bluetooth, GPS, Ton und das automatisch Ausrichten lassen sich auch über die Statusleiste schnell und einfach an und aus schalten. Daher halte ich mir den Platz auf den Homescreen, den so ein Toggle Widget verbrauchen würde, lieber für etwas anderes frei.
  • Bluetooth*: Siehe WiFi
  • Silent*: In der Statusleiste kann man zwischen Ton und Vibration wählen. Will man sein Telefon stumm schalten, so muss man die An-/Austaste einen Moment länger gedrückt halten, so dass einem der Stumm-Modus angeboten wird.
  • GPS: Siehe WiFi
  • Brightness Level*: Okay, das ist das einzige, was man so nicht unbedingt direkt findet. Das Galaxy SII jedoch über eine automatische Helligkeitsanpassung des Displays verfügt, finde ich das nicht sehr schlimm.
  • Auto Rotate: Siehe WiFi.
  • Airplain*: Bekommt man wie die Stumm-Schalten-Funktion über längeres Drücken der An-/Austaste als sogenannten Offline-Modus angeboten.
  • 2G/3G: Wie die Stumm-Schalten-Funktion ist auch der Datennetzmodus über längeres Drücken der An-/Austaste erreichbar.
  • Apn Toogle (GPRS/EDGE on/off): Habe ich bisher noch für nichts gebraucht.

2.) Wikitude
Habe ich hier lokal vor Ort getestet und finde es zum Teil schon erschreckend, wie viel Informationen bereits im Netz verfügbar sind. Über den eigenen Standort wird in der App bestimmt, was gerade um einen herum ist. In unterschiedlichen Kategorien wird einem Angezeigt, was Wikipedia zum nächstegelegenen Ort / Haus / Gegenstand anzusagen hat, wie viele Pizzabäcker es um die Ecke gibt, wer gerade was twittert oder ob es Videos gibt, die mit einem Tag aus der Nähe versehen sind.


Es wird in jeder Kategorie das Kamerabild mit den jeweiligen Informationen überlagert. Bei einem Drücke auf einen der angezeigten Informationspunkte bekommt man weitere Informationen eingeblendet.


An sich eine super Idee, die ich gerne im Urlaub ausprobieren würde - Pech nur, dass die Roaming Kosten für Datenverbindungen noch so teuer sind, so dass ich nicht weiß, ob ich das im Urlaub im Ausland testen würde.

3.) EboBirthday
Habe ich bereits installiert. Die App erinnert einen zuverlässig an Geburtstage, gerne auch schon eine gewisse Anzahl an Tagen im Voraus, so dass man Zeit hat vergessene Geschenke zu besorgen. Die Anzahl an Tagen und auch die Häufigkeit der Erinnerung lässt sich frei einstellen. Die App zieht die Geburtstage aus Kontakten und weiteren Quellen.
Mir ganz persönlich ging das Programm ein bisschen auf den Keks, da es nicht unterscheiden kann, welche Personen für mich wichtig sind und welche nicht - oder ich habe mich nicht intensiv genug damit beschäftigt, dass ich diese Einstellung nicht gesehen habe. Es stand auf jeden Fall ständig irgendein Geburtstag von irgendjemand, den ich vielleicht über fünf Ecken über XING kenne in meiner Statusleiste, so dass ich das icon immer weniger beachtet und immer mehr ignoriert habe.

4.) Astrid
Nette ToDo Liste. Man kann ToDos einrichten, priorisieren und im Widget anzeigen.


Sie bietet eine Erinnerungsfunktion, Fälligkeit, ein dazugehöriges Kalenderevent und man kann ihr Tags anheften. Dauer und bereits darin aufgewendete Zeit lassen sich ebenfalls angeben. Praktisch ist, dass sich die Liste mit den bereits bestehenden Google Account synchronisiert und man keinen extra Account braucht. Da ich jedoch bereits seit längerer Zeit Remember the Milk nutze, was mir noch ein paar mehr Features bietet, werde ich mich von dieser App wieder verabschieden. Einen Screenshot von dem Widget und eine Beschreibung zu Remember the Milk findet man weiter unten bei meinen Lieblings-Apps.

5.) Out of Milk
Die digitale Einkaufsliste, schnell und einfach mit dem Smartphone überall dabei. Man braucht keine Zettel mehr, man vergisst nicht, was man noch eben besorgen wollte, da man es immer und überall mal eben schnell notieren kann. Mit ihr lassen sich sowohl Einkaufslisten als auch Vorratslisten oder ToDo Listen verwalten. Neue Einträge werden per Tastatur, Spracherkennung oder Scanner hinzugefügt. Die Spracherkennung funktioniert hier tadellos. Auch das Wegstreichen geht ebenso flott. Gibt man einen Preis mit an, so wird einem die Summe des Einkaufs automatisch mit ausgerechnet. Abgehakte Lebensmittel oder andere Einkäufe lassen sich auf die Vorratsliste schieben, so dass man im Blick behält, was zu Hause ist und was fehlt. Über ein online Portal können Listen auch geteilt werden. Ein Widget gibt es jedoch nur für die Nutzer der kostenpflichtigen Pro Version.


















6.) Thinking Space
Ein Mindmap Tool für Android-Telefone. Wenn man unterwegs im Zug oder so spontan ein Brainstorming einberufen will, ist dies eine gute App. Sie bietet alles, was große Mindmap Tools auch bieten. Knoten anlegen, verbinden, Subknoten erstellen, einfärben, zusammenfalten und entfalten von Knoten und Subknoten, ... und am Ende das Teilen als Bild, Datei oder über das Internet.

Das einzige Problem, was ich mit dieser App habe, liegt in der Natur von Mindmaps. Ich persönlich finde sie auch auf einem großen 20" Bildschirm schon unübersichtlich. Auf einem kleinen Display eines Smartphones wird es mir zu anstrengend. Unterstützt werden die Datenformate von Freemind, Mindjet und XMind, so dass die fertige Mindmap auch auf einem Rechner bearbeitet und geteilt werden kann.

7.) Multicon Widget
Mit dem Multicon Widget lassen sich 4 Icons auf den Platz von einem Icon platzieren. Damit spart man eine Menge Raum auf den Homescreens - ob das der Übersichtlichkeit dienlich ist, oder nicht, sei mal dahin gestellt. Die Benutzung ist dabei intuitiv. Man legt ein Multicon Widget auf seinen Homescreen und belegt dann die freien Plätze mit den Apps seiner Wahl.


































8.) NetCounter

Kleiner, feiner Zähler, wie viel Datenverkehr man auf seinen Netzwerkleitungen hat. Besonders hilfreich sind Alarme, die man sich für jeden einzelnen Zähler der jeweiligen Netzwerke definieren kann. Sie helfen bei Volumen-beschränkten Verträgen, die Daten ein wenig im Auge zu behalten. Ein Programm, was ich auf dem Telefon belassen werde!









9.) Alchemie
Es gibt drei Spiele, die so heißen. Alchemie, ein Spiel, in dem man aus den vier Elementen neu kombinieren muss. Alchemie - Genetik, ein Spiel, in dem man Tiere zu neuen Tierarten kreiere, und Alchemy Classic, ein Spiel, das ein Remake von einem alten PC-Spiel ist. Ich habe die ersten beiden kurz installiert und muss sagen, dass sie mich beide nicht sehr lange fesseln konnten. Die Grafik ist bei beiden schon sehr nett, aber ich spiele dann doch eher "Cut the rope" oder "Angry Birds" oder ganz klassisch "Frozzen Bubbles".

10.) HandyCalc

Nachdem ich mir das Programm angesehen und mich durch die Demo gewühlt habe, war mir auch klar, warum es eine extra "Taschenrechner"-App gibt, wo doch ein Taschenrechner auch mit dem Telefon direkt mit geliefert wird. Die kleine App erschlägt einen erstmal mit Funktionen. Sie kann neben den normalen mathematischen Dingen auch Einheiten umrechnen und Währungen anzeigen. Das geht gut und schnell. Viel mehr werde ich hier nicht erklären, sonst kann ich einen eigenen Post nur für die App auf machen.







Meine Lieblings-Apps
  • DropBox: Zum leichten Austausch von Dateien über einen Server. Bestimmte Ordner können für andere frei gegeben werden, so dass man auch gemeinsam Daten austauschen kann. Sehr praktisch.
  • Zedge: Unmengen an kostenlosen Wallpapers und Klingeltönen zum Download.
  • GPSTracker: Wo bin ich gewesen? Ah, Tracker an und per GPS mit loggen, wo ich war. Zeit auch Durchschnittsgeschwindigkeit an, die Strecke, die Strecke per Luftlinie, und die Strecke in einer Karte.
  • APK Installer, wenn es mal nicht über den Market gehen soll, sondern man die App des benachbarten Entwicklers sein soll.
  • Wie z.B. die App "Cappuccino-Shake". Eine virtuelle Kaffeekasse, in der gespeichert wird, wie viel Guthaben man in die Kaffeekasse der Firma gesteckt hat. Mit jedem mal Handy auf den Kopf stellen, leer man ein Mal Guthaben für einen Kaffee aus der Kasse, bis sie leer ist. Die App zeigt per Widget einen täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kaffeekonsum an.
  • DB Navigator: Wann und wo fährt meine Bahn, wie groß ist die aktuelle Verspätung und bekomme ich meinen Anschlusszug.
  • Öffi: Eine unentbehrlich App wenn man auf Dienstreise in fremden Städten ist und nicht weiß, welches Verkehrsmittel wann wie fährt.
  • Leo: Wörterbuch to Go.
  • KaufDA Navigator: Die regionalen Beilagenprospekte im Smartphone, damit man weiß, was bei Lidle und Co gerade auf dem Wühltisch verramscht wird.
  • XING: Netzwerken auch unterwegs.
  • Camera360: Eine erweiterte Kamera mit netten Effekten, wenn man mal mit der Handy-Kamera spielen will.
  • Remember the Milk: ToDo Liste mit Serversynchronisation. Das Freischalten der App kostet im Jahr 25 Dollar, da man deren Server nutzt. Dafür bekommt man jedoch auch eine super ToDo Liste bzw. an sich mehrere Liste, die man bestimmten Orten zuordnen kann. Jedes ToDo hat eine Priorität, einen Ort, kann mit Tags belegt und mit Notizen versehen werden. ToDos kann man online, mit der App oder sogar per Mail einrichten - einfach eine Mail an den ToDo Eingang schicken. Die App hat mehrere Widgets. Die Erinnerung geht über das Smartphone oder per Mail oder sogar per SMS. Man kann sich alle ToDos in den Google Kalender exportieren oder als Feed holen. Nicht umsonst, aber hilfreich.

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