Donnerstag, 16. Juni 2011

Alltagstauglichkeit und Personalisierung

Ich trage das Galaxy SII nun den zweiten Tag mit mir rum. Hier ein Update auf die Alltagstauglichkeit.

Größe des Geräts und Display:
Die Größe des Geräts empfinde ich tatsächlich als ein wenig störend, da die Bedienung mit nur einer (zugegeben kleinen) Hand anstrengend ist und ich ständig Angst habe, dass mir das gute Stück aus der Hand fällt – gleichzeitig würde ich aber auf keinen Fall auf das extrem gute Display verzichten wollen! Ein Dilemma …
Vergleich mit dem HTC Desire: Die Bedienung über das Touchpad ist deutlich weicher und direkter. Auch das haptische Feedback fällt angenehmer aus.

Personalisieren des Telefons – Widgets auf dem Homescreen:
Damit tue ich mich als HTC-User zum Teil ein wenig schwer. Android ist eben nicht gleich Android. Und während ich mir einen abbreche, um ein Widget auf einen der Home Screens zu bekommen, vermisse ich mein Desire. Ich drücke den Menü-Knopf und wähle dann „Hinzufügen“ und „Widgets“ – alles was erscheint ist ein winziger Strang am unteren Ende des Bildschirms. Das mag den Vorteil haben, dass man sieht, wo man das Widget hin schiebt. Ist aber insgesamt mit viel Geschiebe verbunden und sehr unübersichtlich. Da ich die Standarduhren nicht so schick finde, will ich Uhren nachinstallieren. Die finde ich auch prompt im Market – aber nach dem runter laden und installieren leider nicht mehr auf dem Telefon. Sie werden mir im Taskmanager auch angezeigt, dass ich sie installiert habe – aber ich habe es noch nicht geschafft sie auf meinen Homescreen zu bekommen.
Vergleich mit dem HTC Desire: Irgendwie fand ich das schieben von Widgets auf den Homescreen intuitiver.


Personalisieren des Telefons – Ansicht der Nachrichten:
Meine SMS und anderen Nachrichten werden beim Galaxy SII anscheinend standardmäßig in dem vom iPhone bekannten Sprechblasendesign angezeigt. Das mag ja ganz nett sein, ist mir aber irgendwie zu verspielt. Also habe ich die Einstellungsmöglichkeiten betrachtet, habe aber lediglich gefunden, wie man die Farben der Blasen ändern oder ihnen nette Eselsohren verpassen kann.
Vergleich mit dem HTC Desire: Ich vermisse die minimalistische Ansicht der Konversationen.


Personalisieren des Telefons – Anlegen von Ordnern:
Inspiriert von einer Frage auf Olivers Blog habe ich heute ebenfalls ausprobiert meine Apps in Ordnern zu organisieren. Ich bin in die Ansicht mit den Anwendungen gegangen und habe im Menü den Eintrag „Bearbeiten“ gefunden, der dann zur Option „neuer Ordner“ führt. Wenn man da wieder einfach drauf drückt passiert genau gar nichts. Naja, das stimmt nicht, der Ordner wird groß, aber bleibt leer, auch beim erneuten drauf drücken. Man muss also die Apps aus der normalen Ansicht nehmen und auf den kleinen Ordner ziehen. Anschließend kann man über das Menü speichern – aber dann wird der Ordner als „Ordner 1“ gespeichert. Kann man keine eigenen Namen vergeben? Oder geht das Anlegen von Ordnern an sich ganz anders?
[...]
Nach ein bisschen Spielen und Testen habe ich herausbekommen, dass ich Namen von Ordnern anschließend noch ändern kann. Dazu öffent man den Ordner und hält dann den Finger einen Moment auf der Titelleiste gedrückt. Damit öffnet sich ein Feld, in dem man den Namen ändern kann. Das finde ich gut! So weiß ich zwar noch nicht, ob ich nun eigentlich direkt einen Namen angeben kann, aber zumindest bekomme ich ihn dauerhaft geändert und muss nicht mit Namen wie "Ordner 1", "Ordner 2" ... leben.
Vergleich mit dem HTC Desire: Oh ja, beim HTC Desire habe ich ein extra Tool für das Anlegen von Ordnern genutzt. Das habe ich ohne extra App gar nicht hinbekommen. Da fehlt der Menü-Eintrag "Bearbeiten" komplett.


Fazit: Das Galaxy kann definitiv mit dem HTC Desire mithalten und ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass alles nur eine Frage der Geöhnung ist, so dass ich das Galaxy nach dem Test bestimmt mächtig vermissen werde ;o)

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