Freitag, 25. Juni 2010

PETRA 3. Tag, 25.06.2010

Tag in kurz:
  • Start wolkig, sonnig, schwarz, wolkig, sonnig .... unentschieden!
  • Coffee for one? Nicht nur für mich ...
  • 11 Leute inkl. Chair und Vortragendem, steigt zum Mittag auf ca. 35
  • Extrem kleine Postersession
  • Lunch mit einem Australier
  • Wolken, Wolken, noch mehr Wolken, bis ich den Strand verlasse
  • Besuch von Phytagorio
  • Blog und Ende
Tag in länger und bunt:

Der letzte Tag der Konferenz beginnt mit einem Wetter, was man nur als ambivalent bezeichnen kann: erst nur wolkig, dann sonnig, dann pech schwarz, wieder nur wolkig und gleichzeitig sonnig .... also absolut unentschlossen!















Beim Frühstück werde ich dieses Mal direkt von der gleichen Person wie die Tage vorher entdeckt und nach Kaffee gefragt, natürlich wieder mit dem Beisatz „Coffee for one?“, was ich nickend bejahe. Während ich mich noch setze, kommt am Nebentisch ebenfalls eine einzelne Frau an. Auch sie wird nach Kaffee gefragt, auch sie erhält die Nachfrage nach einer weiteren Person. Nein, auch sie ist allein. Und schon fühle ich mich nicht mehr so sehr als Außenseiter :o)

Die Teilnehmerzahl der Konferenz hat nun am dritten Tag bereits sehr gelitten. Am Morgen sind inklusive Chair und Vortragendem nur 11 Personen anwesend. Bis zum ersten Kaffee wächst die Zahl aber auf knapp 30. Während der Kaffeepause ist zugleich die Postersession. Auf dem Bild erkennt man hinten rechts neben dem Kaffee vier Poster, auf der anderen Seite des Kaffeeausschanks waren noch mal vier. Das ist alles. Mehr Poster wurden nicht eingereicht.















Vor dem Mittag ist noch ein Mal ein sehr guter Plenarvortrag. Die Teilnehmerzahl ist mittlerweile auf knapp 40 Personen angestiegen, was mich sehr beeindruckt. Zu Mittag esse ich dann mit einem Australier zusammen, der eine sehr nette Gesellschaft abgibt und sich nach meiner Karte erkundigt, damit man in Kontakt bleibt und ich ihm Paper von mir schicken kann. Mal sehen, was draus wird.

Nach der Konferenz versuche ich es noch ein Mal mit Sonne am Strand. Es ist zwar warm, aber komplett bewölkt. Ich tröste mich damit, dass ich so wenigstens keinen Sonnenbrand bekomme, fühle mich aber doch ein bisschen veräppelt, als die Sonne in dem Moment hinter den Wolken hervor kommt, in dem ich mich entschlossen hatte, mir den Ort Pythagorio anzusehen.








Pythagorio ist niedlich klein, touristisch, aber nicht aufdringlich. Man kann die Cafes passieren, ohne dass man permanent angesprochen und eingeladen wird hereinzukommen. Die Häuser des Ortes liegen an einem Hang, was ausgesprochen nett aussieht mit den kleinen Boten im Vordergrund. Ich umrunde ein Mal das Hafenbecken um die Statue des Namensgebers des Ortes, Pythagoras zu betrachten. Gefällt mir gut.



















Abschließend war ich dann doch noch ein letztes Mal am Strand – die Sonne war ja raus gekommen und die Hoffnung stirbt zuletzt. Mittlerweile ist es jedoch bereits kurz vor halb acht und die Sonne steht so tief, dass sie hinter den ersten Bäumen verschwindet. Ich gebe auf und gehe nach einem kurzen, letzten Bad im Meer (das Wasser war so klar, dass ich unter mir Fische sehen konnte) duschen.

Nun sitze ich in der Steinlounge und schreibe den letzten Blogeintrag während ich von Mücken aufgefressen werde, da ich das Spray gegen die Mücken vergessen habe. Morgen geht es nach Hause.

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