Donnerstag, 24. Juni 2010

PETRA 2. Tag, 24.06.2010

Tag in kurz:
  • Sonnig
  • Only for one? Only for one!
  • Strandgang, Haufen der Katze noch da
  • Fotograph verkauft die Bilder vom Vortag
  • Session verbraucht die halbe Lunchzeit
  • The same procedure as last day - Getränke werden beim Lunch bezahlt
  • Die Sonne brennt: am NaMi kaum noch Teilnehmer anwesend
  • 17:30 Ende des 2.Tages
  • Sonnig beim Verlassen des Gebäudes, Wolken sobald Fuß an den Strand gesetzt
  • Suchen des Greec BBQ
  • Super Social Event!
Tag in länger und bunt:

Der Morgen des zweiten Konferenztages beginnt sonnig, und ich gehe mit deutlich besserer Laune zum Frühstück als am Tag zuvor. Nachdem ich ein Weile übersehen wurde, werde ich wie am Tag zuvor von der gleichen Person nach Kaffee gefragt, mit den Nachsatz „Only for one?“. Ich nicke und denke ‚ja, genau wie gestern‘. Nun gut, es sind viele Hotelgäste da, man kann sich nicht jedes Gesicht merken.















Der Aufgang zu meiner Terrasse vom Strand aus

Nach dem Frühstück gehe ich noch kurz an den Strand den Tag begrüßen (klingt sehr esoterisch, ich weiß, hat sich aber irgendwie so angefühlt). Dabei komme ich an dem Haufen von der Katze vorbei, der immer noch im Sand liegt. So was wird auch bei 5 Sternen anscheinend nicht eingesammelt.
Die Erste Session der Konferenz ist ganz interessant, aber ich freue mich auf einen Kaffee, den ich zusammen mit einer neuen Bekanntschaft aus Rostock im Hof trinke. Dabei sehe ich, dass der Fotograph, der so fleißig am Vortag alle Personen bei den Vorträgen fotografiert hat, die Bilder bereits entwickelt hat und nun in einem Postkartenständer ausgestellt hat. Wir gehen näher ran und entdecken uns. Ich spitze die Ohren und bekomme mit, wie der Fotograph die Bilder für 5 € das Stück an eine andere Teilnehmerin verkaufen will. Ich beschließe, dass ich mein Bild nicht so wichtig finde, dass mir der Abzug das Geld wert ist.















Vor dem Lunch ist eine Keynote. Der Vortrag ist an sich wirklich sehr gut und auch spannend, aber nach der einen Stunde Zeit, die dafür vorgesehen war noch lange nicht zu Ende. Das könnte daran liegen, dass der Sprecher nicht eine, sondern min. 3 alte Vorträge mit hat, in denen er lustig springt, während er im Kopf eindeutig einen zur Veranstaltung passenden roten Faden hat, wann er was erzählen will. Leider passt das Zeitmanagement so gar nicht, so dass er noch die Hälfte der Lunchzeit weiterredet, bis er von der Chair der Veranstaltung unterbrochen wird, dass die Leute nur noch 30 Minuten für ihr Mittag hätten und Fragen dann doch eher offline geklärt werden sollten.

Das Mittagessen läuft wie am Vortag ab, nur dass die Teilnehmer der Konferenz dieses Mal gewarnt sind und erstaunlich wenig Getränke bestellen. Nach dem Mittag scheint die Sonne mit aller Kraft und scheint jede Farbe auszubleichen. Die Nachmittagssession ist (nicht) erstaunlich leer. Gegen 17:30 ist der Tag zu Ende und ich gehe auch an den Strand – und es ist wie verhext. Kaum habe ich den Fuß auch nur auf den Sand am Strand gesetzt zieht eine fette Wolkenfront auf, die sich auch bis zur Nacht nicht wieder gelegt hat.















Später am Abend steht als Social Event das Greece BBQ auf der Agenda. Leider wurde nicht angekündigt, wo das stattfinden sollte. Daher laufen alle ein bisschen wirr auf dem Gelände des Hotels hin und her. Ich beschließe noch mal ans Meer zu gehen und schaue auf die fernen Berge. Ich hatte am Nachmittag nachgesehen, dass die Berge bereits die Türkei sind. Mir war bisher nicht bewusst, dass Samos so nah an der Türkei liegt.















Das Social Event ist im sogenannten Priority Club des Hotels. An dem Gebäude war ich am Vortag bereits vorbei gekommen, allerdings sah es da so wüst aus, dass ich gedacht habe, dass dort noch gebaut wird. Heute ist alles aufgeräumt und schön hergerichtet.















In der Mitte ist eine Bar, um die die Tische angeordnet sind. Rechts ist das Buffet für das BBG aufgebaut, links ist eine Reihe mit improvisierten Bänken aus alten Europaletten. Eine echt nette Idee und alles zusammen sehr stimmig. Der vordere Teil ist weitestgehend, der hintere Teil ist gemauert. Hier steht das Beilagen- und Nachspeisenbuffet. Insgesamt ein irrer Aufwand und sehr lecker!




















Ich sitze zwischen einem potentiellen Projektpartner von INGEMA und einer Portugiesin von Fraunhofer, die sich einen Spaß daraus macht Portugiesisch mit dem Spanier zu sprechen, da sie sein Spanisch versteht, er aber ihr Portugiesisch nicht. Als er frech wird, scheißt sie mit ihrer Serviette und ich bin mir nicht sicher, ob ich dazwischen sehr gut sitze. Die Gesellschaft ist aber sehr nett und bei weitem angenehmer als der Chinese, der schräg gegenüber sitzt und sich unglaublich gerne reden hört. Abgerundet wird der Abend von griechischen Folkloretanz.

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