Mittwoch, 9. Juni 2010

Florence Projekttreffen in Malaga - 08.06.2010

Der erste Tag des Projekttreffens hat sehr friedlich angefangen. Die Nacht war relativ laut und unruhig, der Morgen war dagegen umso stiller. Die Sonne hat die entfernten Hügel angeschienen, und außer ein paar vereinzelten Frühaufstehern war der Platz unter dem Hotel noch menschenleer.















Der Ort des Projekttreffens liegt gut 20km außerhalb von Malaga. Erst jetzt merkt man, dass die Luft innerhalb vom Kern von Malaga von Abgasen geprägt ist. Außerhalb riecht es deutlich frischer. Es ist bereits morgens um 9 relativ warm, und wird bis Mittag heiß. Wir bekommen jedoch von der Luft und dem Wetter draußen nichts mit, da wir in einem verdunkelten Raum mit Klimaanlage sitzen, den wir nur für eine Mittagspause verlassen.















Gegen Feierabend fahren wir wieder Richtung Stadt – mit dem Taxi, denn es wird gestreikt in Malaga und wir sind nicht sicher ob die Busse fahren. In Malaga angekommen steht erstaunlich viel Polizei auf den Strassen. Im Hotel finde ich einen netten Hinweis auf meinem Bett, wie das Wetter morgen werden soll. Das ist nett!
















Als ich später noch mal eine Runde laufe, um die Läden und den Hafen zu erkunden, gerade ich prompt in eine Demonstration (Die Botschaft ist, dass keine weiteren Leute gefeuert werden sollen aufgrund der Krise, und dass die Krise ausgenutzt wird, um unnötig Personal zu reduzieren, wird mir später erklärt). Damit ist klar, warum so viel Polizei unterwegs ist.















Abends treffen wir uns mit fast allen zu einem gemeinsamen Abendessen. Unsere spanischen Partner wollen uns zeigen, wie man richtig Tapas isst. Das bedeutet an sich, dass jeder eine Art von Tapas bestellt und anschließend alle am Tisch teilen. Wir hatten marinierte Anschovis, frittiertes Gemüse, eine Auswahl an geräuchertem Fisch, Kroketten, frittierte Aubergine mit Honig und ein paar Gambas. An sich ein gutes Essen, allerdings nichts für empfindliche Mägen, da der Großteil doch recht fettreich ist.















Abschließend gehen wir noch einen Moment durch die Straßen, um einen Weinladen zu finden. Dabei entdecken wir in den kleinen Gassen wirklich nette Plätze, die gerade mit der nächtlichen Beleuchtung einen ganz eigenen Charm haben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen