Mittwoch, 23. Juni 2010

22.06.2010 Anreise nach Samos

Tag in kurz:
  • Anreise: Flug gab es nicht
  • Mini-Flughafen
  • Taxifahrer-Abzocke
  • irres Hotel
  • Meer, baden, Katze kackt in den Sand
  • Wasser im Minimarkt
  • Fußball eher lau
  • Steinelounge - WLAN
Tag in länger und bunt:

Diese Woche darf ich nach Samos zur PETRA. An sich wollte Jochen, mein Chef, hier ein gemeinsames Paper vorstellen, allerdings ist im kurzfristig was dazwischen gekommen. Das Zimmer auf Samos war bereits gebucht und wurde kurzerhand auf mich umgeschrieben.


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Es geht früh los. Bereits um 4:55 holt mich der Luftibus ab. Bis Athen ist die Reise unspannend, wenn man von dem 1:55 Stunde lang schreienden Kleinkind neben mir absieht. Der Junge wollte sich partout nicht anschnallen lassen. Nachdem der Vater seiner Frau zunächst relativ unbeteiligt zugesehen hat, war er dann so freundlich und hat mit angefasst. Zu zweit haben sie versucht mit allen Mitteln den Jungen hinzusetzen - es ist erstaunlich, wie steif sich so ein Knirps machen kann. In dem Moment tat mir der Junge leid, da ich geglaubt habe, dass er nur Angst hatte. Später hat sich herausgestellt, dass er immer geschrien hat, wenn ihm was nicht gepasst hat, z.B. das Essen nicht schnell genug kam, Papa seinen Orangensaft nicht hergeben wollte, Mama zur Toilette war, er einfach gute Laune hatte. Er hat also nur geschrien, weil er kein Bock auf still sitzen hatte. Insgesamt hat er den Flieger gut auf trapp gehalten. 10 Minuten vor Landung in Athen hat er dann geschlafen.

In Athen angekommen gab es meinen Flug nicht. Er war nicht gecancled, er hat einfach nicht existiert. So kommt es, dass ich statt 1 eben 2 Stunden auf den Anschluss warte. Schlussendlich komme ich aber gegen 16 Uhr Ortszeit auf Samos an.

Der Flughafen auf Samos ist winzig. Wir steigen aus dem Flugzeug aus und gehen die 100 Meter einfach zu Fuß in die Gepäckhalle.















Das hier ist die gesamte Ankunftshall

Hier gibt es ein oder sogar zwei (?) Gepäckbänder! Draußen suche ich mir ein Taxi, um mich zum Hotel fahren zu lassen. Busse scheint es hier so einfach nicht zu geben. Ich teile mir spontan das Taxi mit einem Chinesen. Die Unkenntnis der Insel wird vom Taxifahrer auch direkt ausgenutzt. Er fährt zwar direkt zum Hotel des Chinesen, lässt ihn aussteigen und kassiert 7.50€, dann fährt er noch ein Mal um die Kurve, da mein Hotel genau nebenan ist, und kassiert von mir auch noch mal 8,50€. So macht Griechenland Einnahmen: Eine Strecke zwei Mal kassieren!

Das Hotel ist auf den ersten Blick krass und nicht als solches direkt zu erkennen.















Es besteht zum größten Teil aus vielen kleinen Gebäuden, welche zusammen einem griechischen Dorf nachempfunden sind. Gebucht war Meerblick, daher erhalte ich einen Reihenbungalow mit direktem Zugang zum Strand – uff!




















Ich werde spontan traurig, weil keiner da ist, mit dem ich das teilen kann. Also ziehe ich los und mache ein paar Fotos von den Gassen und Häusern:



















Bei der blauen Tür geht es zu meinem Zimmer







































Nach einem Rundgang entschließe ich mich, doch noch schwimmen zu gehen, obwohl es bereits halb sechs abends ist. Das Meer ist erstaunlich warm, und so schaukel ich einen Moment in den Wellen.




















Am Strand liegen tue ich allerdings nicht mehr, da ein frischer Wind weht und die Sonne nicht mehr stark genug ist, das auszugleichen. Auf dem Weg zurück zum Zimmer sehe ich eine Katze und freu mich … zumindest kurz, denn die Katze ist dabei mitten am Strand, wo alle langlaufen, einen dicken Haufen in den Sand zu setzen. Die buddelt nicht mal zu! Ich bin empört ;o)















Am Abend gehe ich noch mal los, um im Hoteleigenen Mini-Markt Wasser zu kaufen und bereite mich auf überteuerte Preise vor. Ich werde überrascht: 1,5 Liter Wasser kosten 90Cent. Das ist fair. Abschließend gehe ich an der Bar mit dem Public Viewing des WM Griechenland-Spiels vorbei in die Lounge, um mich auf einem Steinsofa hinzusetzen und das WLAN zu nutzen. Das muss man zwar bezahlen, kann es aber trotzdem nicht im Zimmer nutzen, sondern nur in den zwei Bars und der Lounge!















Das Foto habe ich eher am Tag gemacht, abends ist es hier schummerig beleutet. Der Kamin ist aber (zum Glück) aus.

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