Mittwoch, 11. Juni 2008

11.06.2008 Konferenz 1. Tag

Der erste Konferenztag war, wie man gestern schon mutmaßen konnte, ein bisschen chaotisch. Die Begrüßung begann mit knapp einer halben Stunde Verspätung, ebenso wie die anschließende Session. Zur Organisation wurde wenig gesagt. Die Postersessions sind so vorgesehen, dass heute und morgen an den Stellwänden unterschiedliche Poster hängen werden (bei 65 Postern, die präsentiert werden sollen, braucht man sonst auch recht viel Raum). Die 1. Poster sollten daher heute aufgehängt werden. In der Zeit, in der man das machen konnte, war jedoch Kaffeepause und der Tisch dafür wurde genau vor den Stellwänden aufgebaut. Wann die Poster für die zweite Poster-Session morgen gewechselt werden sollen ist noch nicht klar, einen Media-Check gibt es auch nicht, und auch der Ablauf der Social Events ist nicht so recht bekannt. Die Technik funktioniert ebenso chaotisch wie der Rest. Der Beamer hat ab und zu Probleme mit der Auflösung, so dass die Präsentationen abgeschnitten sind, das WLAN lässt nur das Abholen von Mails nicht aber das Senden zu. Nach 2 Stunden Hand-on-Demos und Postern (was beides sehr interessant und gut besucht war), startete auch die Nachmittagssession mit Verspätung, da der Konferenzsaal über die Mittagszeit verschlossen wurde. Bei den Demos wurden zum Teil sehr abgedrehte Dinge vorgestellt; besonders hängengeblieben war ein Strohhalm-Trinkgefühl-Simulator, bei dem man an einem Halm saugen kontte und je nach Speise, wurden unterschiedliche Reize erzeugt (Geräusch und Vibration). Die andere Anwendung simuliert das Getroffen werden mit einem Samurai-Schwert für Kämpfe in Virtuellen Welten. Dazu bekommt der Benutzer zwei Aktoren auf Rücken und Bauch, mit denen das Gefühl des Durchstechens simuliert wird. Trotz des Durcheinanders sind aber viele interessante Vorträge zu hören und Demons und Poster zu betrachten.
In der Mittagspause bin ich dann erstmal in eine Demo geraten. Ich habe nicht verstanden, worum es ging, aber der Verkehr auf der (ich glaube 10spurigen) Straße vor der Uni wurde kurz lahmgelegt. Als Knut mich am Abend abgeholt hat, hat er Ralfs Motorrad in einer super schicken Farbe entdeckt, die man so einfach in Deutschland nicht bekommt (Na, Käthe, wäre das nicht was für Dich?!). Nun werden wir uns ein nettes Restaurante suchen und Tappas essen :o)

Kommentare:

  1. Das klingt ja abenteuerlich, gibt es auch Kaffeeflecken auf den Postern? x) Und wie sah denn der Entwickler des "Vom-Samurai-Schwert-Erstochen-Simulator" aus, hat bestimmt nervöse Zuckungen von den vielen Tests gehabt? ;)

    Noch viel Spaß und möget ihr viele leckere Tappas verhaften!

    :) stefan

    AntwortenLöschen
  2. Die "Erstochenen" sahen noch ganz frisch aus, aber das Erstechen hat sich auch relativ 'weich' angefühlt. Ich habe mir mal ein Handout mitgenommen, da die Zeichnungen auf dem Poster dazu ganz niedlich aussahen.

    Die Poster waren anschließend alle noch in Ordnung und die eigentlich Session auch ganz ok und sehr gut besucht. Mal schauen, wie es heute wird, da bin ich dann dran.

    Das mit dem Tappas ist nicht so einfach, da wir gestern das Problem hatten, dass wir in der englischen Karte schlecht identifizieren konnten, was Tappas sind, da der Ausdruck mit übersetzt war. In den Spanischen Karten sind wir dagegen nicht ganz sicher, was wir da eigentlich bestellen. Ich hatte gestern dann Kalamaris, Mini-Tintenfische mit Augen und Tentakeln und allem und Sardellen. War lecker, aber hat ein bisschen Überwindung gekostet, es zu essen.

    AntwortenLöschen