Mittwoch, 11. Juni 2008

10.06.2008 Vortag Konferenz

Der Flug von Bremen nach Frankfurt verlief gut. Angekommen in Frankfurt stellt man fest, dass man sich auch mit Begleitung irgendwie ein bisschen einsam fühlt. Vielleicht liegt es an der Größe des Flughafen und der herrschenden Anonymität der Masse. Der Weiterflug nach Madrid war weniger bequem als der erste Flug. Ich bin froh, dass ich so ein kleiner Mensch bin, denn Knut stößt mit den Knien schon an den Sitz des Vordermanns. Die Reise bis zum Hotel ist recht ereignislos, so dass wir kurz vor zehn am Abend unsere Türkarte bekommen und das Zimmer beziehen. Das Wetter ist hier ganz anders als zu Hause: Losgeflogen sind wir bei 26 Grad und Sonne in Bremen und angekommen sind wir bei 15 Grad und leichten Wolken! Ich dachte, das wäre umgekehrt.

Heute war der Beginn der Konferenz, ein Workshoptag. Da ich an keinem Workshop teilgenommen habe, habe ich den Tag genutzt, mir den Konferenzort anzusehen und meine Unterlagen abzuholen. Gegen 10:30 herrschte noch relativ großes Durcheinandern, dafür wurde ich von Manuel Ferre persönlich begrüßt. Um 11 sollte der erste Workshop starten. Nachdem ich im zweiten Anlauf geschafft hatte, meine Unterlagen vollständig zu bekommen (beim ersten Anlauf habe ich nur das Programm, aber keine Teilnahmebescheinigung und auch sonst keine persönlichen Unterlagen bekommen), hat sich bestätigt, dass als Student registrierte Teilnehmer keinen Tagungsband bekommen. Bei der Registrierung war das zunächst nicht ganz klar.
Den Nachmittag haben wir genutzt, um uns Madrids Traditionsläden anzusehen, wie sie der Reiseführer beschreibt. Bei den meisten der Läden waren wir uns jedoch im Anschluss der Besichtigung nicht ganz sicher, was sie als Traditionsläden auszeichnet. Ein Laden mit traditionellen Fächern, Spangen und Schirmen, ein Laden mit traditionellen Hüten und ein Laden mit traditionellen Capes darf gerne im Reiseführer Erwähnung finden, doch warum ein normaler Schuhladen, ein Miederladen oder ein "Ramschladen" im Reiseführer empfohlen werden, war uns nicht klar. Auf dem Foto sieht man Miederwaren für die "üppigere Dame"!

Abgeschlossen haben wir die Runde mit einem speziellen Tagesangebot, schmerzenden Füßen und Durst in einem der Restaurantes. Ansonsten stellen wir fest, dass Metro fahren mit 1 Euro echt günstig ist und dass man sich in den Bahnhöfen verlaufen kann!
Ach so: Das Frühstück war super - es gab extra eine Kanne mit heißer Milch zum Kaffee dazu!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen