Donnerstag, 23. August 2007

Ankunft Lotte Hotel Jeju 20.08.

Das letzte Stück vom Flughafen zum Hotel bin ich dann mit der Airport Limousine gefahren. Klingt hochtrabend, ist aber nur ein Bus. Im Bus habe ich noch einen Deutschen (Matthias aus Berlin) kennengelernt, der auch zur Konferenz wollte. Das Hotel ist überladen mit Schnickschnack und Kram. Im Hotelpark drum rum gibt es zwei Windmühlen, zwei Wasserfälle, oder mehr, lauter klein Brücken, einen See, einen Pool und eine Unmenge von Statuen. Jedes für sich ist irgendwie nett und schick - außer die Windmühlen - aber so in der Gesamtheit wirkt es sehr überladen. Das Zimmer ist nett und riesig, aber auch aus einer anderen Zeit. Was ich sehr enttäuschend fand und finde ist, dass alles noch mal extra kostet. Das Hotel ist nicht unbedingt günstig, und trotzdem kann man nicht erwarten, dass man was umsonst bekommt - vom Wasser (0,5l Kosten im Hotel bis zu 5.000 Won - 4,20 Euro - und im Laden um die Ecke 700 Won - 60 Cent) bis zum Internet (30 Minuten kosten 10.000 Won - 8,30 Euro oder das doppelte für 24 Stunden) kostet alles.
Die Luft ist hier am extremsten. Sobald man ein Gebäude verläßt, die hier alle aus gutem Grund klimatisiert sind, hat man das Gefühl, man betritt ein Gewächshaus. Es ist so feucht, dass einem nach kürze die Haut klebt und man das Gefühl hat, die Kleidung hängt am Körper. Aber das ist zum Glück wirklich nur ein Gefühl. Gleichzeitig liegt die Temperatur bei 29 bis 30 Grad und es wird auch nach Sonnenuntergang nicht merklich kühler. Ich habe abends noch eine Runde zum Strand gemacht (Das Foto zeigt auch noch mal schön die Luftfeuchtigkeit, die Linse war nämlich nicht beschlagen!) und dabei den Matthias wieder getroffen, der die gleiche Idee hatte. Allerdings kann man den Strand vom Hotel aus nur sehen, aber nicht erreichen, da eine Steilküste dazwischen liegt. Also bin ich erstmal Ewigkeiten an der Küste entlange gegangen bis ich einen irgendwie glitschig wirkenden Holzweg nach unten gefunden habe. Leider habe ich dafür so lange gebraucht, dass es dunkel war, als ich dann endlich am Wasser angekommen war. Die Füße habe ich trotzdem noch mal ins Wasser gehalten. Wow, das war fast so warm wie die Luft.

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